Hate

 

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Vielen Dank für die äusserst informative gerichtliche Lehrstunde !

Sie hat mein Wissen um die barbarische Kulturlosigkeit in dieser Gesellschaft bestätigt.

Jetzt ist auch endlich klar: Kunst kommt von Kommerz !

Niemand hat hier das Recht auf freie Ausübung seiner künstlerischen Ambitionen, geschweige denn dabei unterstützt zu werden. Wer kein Geld hat darf und kann nicht als Künstler arbeiten. Wer hilfebedürftig wird muss alle Ambitionen fahren lassen, vergessen was er seit vielen Jahren geschaffen hat, mit was er sich und noch so intensiv beschäftigt hat. Ich werde gezwungen mein Atelier und mein Lager aufzugeben, werde dadurch gezwungen meine Arbeit zu zerstören, weil sie stört und Platz beansprucht den ich mir nicht leisten kann. Kunst kommt von Kommerz – und hat auch ausschliesslich diesem zu dienen. Gerichtlich wurde mir bestätigt, dass nur ein kommerziell erfolgreicher Künstler Anspruch auf einen Arbeitsraum hat (nur ist er dann auch nicht mehr hilfebedürftig), "erfolglose" habe das Recht dahin zu vegetieren (nur eine Unterstützung zum Überleben) – dann bringt mich lieber gleich um – einen Grund für die Euthanasie unwerten Lebens werdet ihr doch noch finden, z.B. unbotmässiger Lebenswandel und überzogene Ansprüche. Es ist unwürdig, geradezu unmoralisch ein Deutscher und arm zu sein.

Ich schäme mich deutscher Künstler zu sein – und es macht mich wütend – ich hasse dieses Land. Ich schäme mich ein Mitglied dieser ewig faschistoiden Volksgemeinschaft zu sein und überlege ernsthaft deswegen meinen Pass und meine Staatsbürgerschaft abzulehnen und zurückzugeben, ich will nicht Teil dieser Scheissgesellschaft sein !

Milliarden für die Reichen – Häme für Künstler.

 

...jetzt gibt es tatsächlich mal einen Termin!!! - 30.September 11.30

Invalidenstr.52 - EG - Saal 21

...bin gespannt wie es weiter gehen wird und das ganze abläuft... jeder kann kommen, sehen, hören, heimlich filmen - falls ich wegen Unverschämtheiten ausraste.... und gegebenenfalls eine Performance aus einer Farce mache.

Juli 2010....ich warte jetzt seit 18 Monaten auf die Gerichtsverhandlung gegen das Jobcenter und eine Entscheidung wegen meines kleinen billigen Raumes / Atelier zum arbeiten, das jeder Künstler braucht, wie ein Koch seinen Herd..! Aber zu solchen Gedankengängen sind die Angestellten offensichtlich nicht fähig! Erst wurde 11 Monate lang die Herausgabe meiner "Akte" an das Sozialgericht verzögert, dann gaben diese JC-Kunstexperten erneut eine Begründung ab in dem es heisst dass 4-5 Ausstellungen pro Jahr nicht genug sind, nichts bedeuten, und somit keinen Erfolg - sprich kommerziellen Ertrag in Aussicht stellen was die Notwendigkeit eines Ateliers begründen würde!! Ohne permanente Verkäufe sei ich ein "Hobbykünstler" und ich soll das doch in meiner "Freizeit tätigen!!! Kunst ist also nicht eine geistige und sinnliche Angelegenheit und Auseinandersetzung über Jahrzehnte in erster Linie, sondern wie ein Obsthandel anzusehen.
Wie sie auf diese bilderstürmerische faschistoide Einsicht kommen wird nicht ausgeführt, kommt aber einem Arbeitsverbot gleich. "Deutschland - ewiges Faschistenland"!!! Aber heutzutage bekommen sie nicht mal mehr ein ordentliches Arbeitslager hin... "Arbeit macht frei"... arbeiten denn Künstler überhaupt??!
So versuche ich, bzw. bin seit 18 Monaten gezwungen von ca. 100€ im Monat zu "über"-leben... also wie so viele in der "dritten Welt". Wenn es noch länger so weiter geht sehe ich mein neues Quartier schon vor mir....

...da spart der Staat doch enorm und kann die paar Kröten weiter den "verarmenden" Reichen in den Arsch schieben ... Stichwort "Banken = Aktionärs-Rettung", der grösste Betrug und Raubzug seit der Ausplünderung indigener Mittel-und Südamerikanischer Völker!
Wie heisst es so schön auf "gut deutsch": hab ich was, dann bin ich was. (vom Kopf ist da nicht die Rede!)

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Kohl zum 80sten – was für eine scheinheilige Ehrung – oder die ungewollte Solidarität mit deutscher Korruption? .....Kotz....... Wie kann man diese menschenähnliche ..... ehren? Dieser Totengräber, Abzocker, Raubritter am deutschen Staat gehört ins Gefängnis! Was hat er in 16 Jahren Regierung "geleistet"? Er hat den solidarischen Staat zugrunde gerichtet zugunsten der Besitzenden, Reichen durch Steurersparnisse, Abschreibungen ohne Ende, Subventionen. Seine Leistung besteht darin dass er Steuerflucht und Hinterziehung, Korruption (Vetternwirtschaft) und Betrug gesellschaftsfähig gemacht hat, sozusagen zum Oberschicht-Volkssport. Zuerst schleichend, endgültig eindeutig durch sein "Ehrenwort"..!?! Was für eine Ehre? Die deutsche Mafia-Variante von "Omerta"? Dieser Mann hat keine Ehre, auch nicht verdient. Er ist für die Verschleuderung öffentlichen Besitzes ("Privatisierung") verantwortlich zugunsten der weiteren Bereicherung der immer Selben ("Umverteilung/ Klientelpolitik"). Wie kann man nur arm sein in Deutschland? Das ist unnatürlich und undeutsch – dies ist der Geist in dem er denkt! In seinen 16 bleiernen Regierungsjahren wurde für all das Übel in unserer heutigen Gesellschaft die Wurzeln gelegt. Arbeitslosigkeit wurde hochgezüchtet durch Rationalisierung und unendlicher Gier, heute sind 50% von Armut bedroht, davon 10-20% von neuer (Staats-)Sklaverei ("1€ Jobs"). Kultur-u.Geistlosigkeit wurde aus Angst vor intellektuellen Ideen und Freiheiten vorangetrieben (ähnlich wie in der Nazi-Zeit) zugunsten einer verblödenden Konsum-Gesellschaft ("ich shoppe, also bin ich"). Heute haben wir Bildungsnotstand, Jugendliche die Probleme mit allen Grundkenntnissen haben und dadurch kaum Perspektiven, überfüllte Universitäten. Die unendliche Überschuldung der Kommunen resultiert auch aus den Privatisierungen öffentlicher Leistungen. Wiedervereinigung? Vielen Dank und aller Respekt an die aufmüpfigen Mitbürger im "Osten". Schmeisst diesen Verbrecher ins Gefängnis und lasst ihn nicht wie all die Nazis nach 1945 in aller Ruhe weiterleben!!!

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Kunst-Ideen-Klau..!!! wie wunderbar... wenn sogenannten "Künstlern" nichts mehr einfällt wird eben schamlos abgekupfert.... so wie es mir innerhalb der letzten Monaten gleich zweimal erging – Schande über euch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ende 2009 entdecke ich zufällig in der Torstr170 bei YBDD "meine Strassenportraits" von "V.... Ideenlos" Pola Brändle die seit 2003 die selben abstrakten Portraits aus zerfetzten Plakatwänden fotografiert. Wo hatte sie meine gesehen? Habe diese – seit 1989 ! fotografierten Bilder – schön des öfteren ausgestellt, zuletzt zur "BerlinBiennale 2006 in der Auguststr plakatiert. Viele kennen diese Arbeiten, leider habe ich keinen Galeristen gefunden der die Decollagen ausstellt und verbreitet..............

Neueste Entdeckung in Sachen "Nachahmen und Erfolg haben" ist mir jetzt 2010 im (tollen) Katolog von Eliska Bartek begegnet. Meine "Illuminationen" haben also begeistert! Nur leider nicht Sammler oder Galeristen (die auch) sondern eine abgehalfterte Malerin (ihre Bergbilder sind gut) die dringend ne neue Idee brauchte.... so fotografiert sie nun seit 2008 in meinem Stil Lichtspuren, meisst beliebig draufgehalten, bei weitem nicht so komplex und ausgefeilt wie mein Konzept und meine Ergebnisse das ich bereits seit den 90erJahren verfolge und 1999 in mein Werk integriert habe. Aber sie bekommt Unterstützung, Ausstellungen, Katalog, Beifall.... für eine uneigenständige Arbeit... kann sich eben besser einschleimen und reinhuren in die entsprechenden Kreise..?! Sie kennt mich seit vielen Jahren, auch meine Arbeiten von Abbildungen, Einladungen und Gesprächen.... Dadurch wirds zu einer unerträglichen Sauerei!!!!!

Einerseits schmeichelt es mir dass meine Ideen so stark sind dass sie übernommen werden (müssen), andererseits macht es mich traurig und wütend dass Andere von meinen Ideen und Arbeiten leben und Erfolg haben, während ich wie ein armseliger Hund und Penner leben und leiden muss, kaum richtig arbeiten kann, ignoriert werde.

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Ärgernis der Woche dass unsere oberste Paarhuferin bei der Villa-Massimov-Präsentation wieder mal von unserer "Kulturnation" faselt... wir sind keine!! Dieser Begriff muss aus der deutschen Sprache gestrichen werden! Wir sind ein Volk von Dumpfbacken und hirnamputierten Abzocker-Egoisten. Wer dies nicht glaubt soll einen Tag lang durch die TV-Programme zappen, durch deutsche (Regional-)Zeitungen blättern, und jeder kennt seine Nachbarn... Wer hat eigentlich die Vorsilbe "un" gestrichen – da kämen wir der Sachlage bedeutend näher. Es gibt Umfragen die belegen dass nur 1-3% überhaupt regelmässig an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen... (was mir doch sehr niedrig erscheint /aus:"artandvalue2"). Kunst und Kultur ist Lebensmittel für den Geist– nur wer will sich heute noch sowas leisten und zumuten?

Ein beschämendes Beispiel wie in diesem Land mit Künstlern umgegangen wird..... denn nur wenige können gut von ihrer Arbeit leben und sind auf Transferleistungen angewiesen...

....und diese unerträgliche Situation besteht immer noch im April 2010, ich muss damit leben....

Jobcenter Neukölln
Lahnstr 56
12055 Berlin

11.1.2009

Ihr Schreiben vom 5.1.2009 – neue Berechnung – Kürzung

Widerspruch
Ich weise die Neuberechnung der bewilligten Leistung (ab 1.2.09) mit Nachdruck zurück
und fordere Sie auf zur bisherigen Regelung / Bewilligung zurückzukehren.

In meinem Schreiben vom 18.12.2008, und auch schon zuvor, hatte ich genau erklärt warum ich mehr als 33qm mit nur einem Raum benötige, und weswegen ich eine zweite ebenso kleine 33qm Wohnung habe. Beide Wohnungen zusammen genommen sind knapp über der zugestandenen Fläche für Bedürftige, allerdings mit 250€ Miete einiges unter der finanziellen Bemessungsgrenze. Damit mache ich eigentlich noch nicht einmal einen „künstlerischen Mehrbedarf“ geltend.

Ich betone hiermit ausdrücklich noch einmal: ich lebe und arbeite in beiden Wohnungen!

Noch einmal – ich bin bildender Künstler („Maler“) und sehe dies als meine Arbeit an (auch wenn anscheinend manche dies nicht anerkennen können oder wollen), ja sogar als Lebensaufgabe und Lebensinhalt. Ich male meist grossformatig was entsprechend Platz beansprucht. Wahrscheinlich können sie sich nicht vorstellen wie man als Künstler arbeitet, dass mehr Raum und Arbeitsfläche von Nöten ist um vernünftig arbeiten zu können. Da dies eigentlich bekannt ist haben intelligente Personen, z.B. in Berlins Sozialverwaltung und die Senatorin dem bisher Rechnung getragen und entsprechend einen Raum mehr zugestanden. Wie kommen sei dazu diese Regelung völlig willkürlich mir gegenüber abzuschaffen?
Ich empfinde es als puren Zynismus und Ignoranz wenn sie eine Whg. als rein gewerblich einschätzen und ich diese dann vielleicht mal „bei Erzielung von Einkünften.... gegebenenfalls nach Prüfung als Betriebskosten absetzen kann“. Als Künstler arbeitet man in der Regel ohne Auftrag im Voraus! Es ist schon schlimm genug wenn Künstler ihren Materialbedarf aus den knappen 351€ bestreiten müssen, in der Hoffnung dass der Rest irgendwie zum Überleben reicht. Konkret heisst das bei mir: Leistung vom AA: +477€ - Fixkosten 380€ = zum „Leben“ 97€....
Zum Zweiten arbeite ich teilweise mit gesundheitsschädlichen Lacken, Kunstharzen, Löse- bzw. Bindemitteln (auch dies hatte ich ihnen mitgeteilt!) und kann mich nicht permanent in diesem Raum aufhalten, geschweige denn schlafen! Es dürfte dabei egal sein ob dies in einer zusammenhängenden oder in zwei getrennten Wohnungen stattfindet.
Mit ihrer Massnahme gefährden sie also akut meine Gesundheit. Beziehungsweise machen sie mir meine Arbeit unmöglich – was einem Berufsverbot gleichkommt.
Was bleibt mir darauf hin?
Sie zwingen mich die Wohnung aufzugeben, was bedeutet dass ich meine vorhandenen Arbeiten verbrennen muss weil ich dann keinen Platz mehr dafür habe und dass ich so gut wie überhaupt nicht mehr arbeiten kann.
Was soll das für einen Sinn machen – ist die Wohnung einmal weg, bekomm ich sie nicht wieder, so arbeitsgünstig nah! Und Ähnliches zu diesem Preis sowiso nirgends!
Somit zerstören sie meine Existenz grundlegend, nicht nur die über viele Jahre entwickelte Arbeit!

So ein bisschen Gott spielen mag für sie ja ganz amüsant sein, aber mir entziehen sie die Lebensgrundlage und zwingen mich in die Kriminalität (um meine Arbeit weiterführen zu können) oder in den Selbstmord wegen Demoralisierung und Depressionen.
Wie seit Jahren bekannt ist bin ich bildender Künstler, leider ohne finanziell durchschlagenden Erfolg, was sicher nicht mein Verschulden ist, gerade in der momentanen Situation der Rezession.
Kunst, Malerei, Fotografie und Verwandtes ist nun mal die einzige Profession die ich gelernt habe und beherrsche, für die ich mich dauernd und mit grosser Energie einsetze und daran arbeite, in der ich permanent präsent und auch (in Berlin) bekannt bin.
Erwarten sie dass ich mit 51 Jahren einen Brotberuf erlerne um dann die jungen Mitbewerber bei der Jobsuche auszustechen? Oder macht es Sinn mit dem was ich kann und habe es weiter zu versuchen, um zu Erfolg zu kommen? Schuster bleib bei deinen Leisten!

Bisher war ich der Meinung dass in Deutschland die Kulturfeindlichkeit , insbesonders die „Bilderstürmerei“ nach 1945 zu Ende gegangen wäre. Mit grossem Bedauern muss ich nun das Gegenteil feststellen!
Ich fühle mich bösartig gedemütigt und unterdrückt.
Und ich schäme mich dieser kulturfeindlichen Gesellschaft anzugehören.

Ich erwarte von ihnen eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Sachlage und nicht eine Antwort im zu erwartenden Behörden-Blabla-Wischiwaschi-Ton!!

Zunächst ohne freundliche Grüße

P.S.: Ich werde es mir vorbehalten diesen Brief und ihre Begründung der Kürzung zu . veröffentlichen und an die entsprechenden Berufsverbände, incl. der Akademie der Künste . . weiterzuleiten, bzw. auch in die Presse zu bringen.